Lebensmittel- und Reformprodukte Meier


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Kochen

Dinkel

Der Dinkel in unserer Küche

Ganzes Korn
Das ganze Dinkelkorn kann unverändert zubereitet als Beigabe in Suppen, Salaten, Hauptspeisen, Gebäck und Desserts verwendet werden. Die Körner am Vorabend eingeweichen, 10-15 Minuten kochen und anschliessend quellen lassen.


Kernotto
Wird die äussere Schale abgeschliffen, erhält man Kernotto. Ein herrlicher Ersatz für den raffinierten Reis! Kernotto-Gerichte sind sehr schmackhaft und sehr bekömmlich.


Dinkelgrütze
Grütze sind enthülste, grob zerkleinerte Dinkelkörner. Grütze ist schneller gekocht als Kernotto und eignet sich vor allem zu Suppen, Aufläufen, Gratins, zu Klösschen und Bratlingen.


Dinkelgries
Griess ist noch mehr zerkleinert und ist von der Schale und Mehlstaub befreit. Dinkelgriess hat etwas weniger Bindekraft.


Dinkelschrot
Schrot ist das Produkt von grobgemahlenen Dinkelkörnern. Er kann ebenso vielfältig verwendet werden wie Grütze und ist der Hauptbestandteil des Dinkel-Habermuses auf dem Frühstückstisch.


Dinkelvollmehl
Dinkelvollkornmehl enthält das ganze Getreidekorn und sollte möglichst kurz vor der Verarbeitung gemahlen werden, (bei allen Steinmühlen) weil sich die Vitamine schnell verändern und bei längerer Lagerung sogar vollständig zerstört werden. Hier spielt die Haushaltmühle eine wichtige Rolle. Auf die Haushalt- und Zentrofanmühle komme ich später zurück.


Zentrofanmehl
Dinkelvollkornmehl aus der Zentrofanmühle ist im Gegensatz zum Vollmehl aus der Steinmühle, erst nach einigen Tagen gut verarbeitbar. Dieses Mehl länger haltbar und frisch.


Dinkelweissmehl
Dinkelhellmehl liefert genau so ein bekömmliches Dinkelbrot, wie das dunkle Dinkelvollkornmehl. Dies rührt daher, dass das Dinkeleiweiss nicht nur in den Randschichten der Körner steckt, sondern zu einem beträchtlichen Teil wie ein Netz auch den ganzen Mehlkern, die Mehlzellen, durchzieht. Anders beim Weizenkern! Dort befinden sich in den Randschichten Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine. D.h. jetzt aber nicht, dass man ohne weiteres Dinkelweissbrot geniessen soll. Dinkelvollkornbrot schmeckt anders, verdaut sich anders und wirkt auch anders als Dinkelweissbrot. In ihm ist noch die verdauungsfördernde Kleie enthalten und das gesamte Vitamin B1.


Dinkelflocken
Flocken sind enthülste Körner, die industriell gedämpft, feucht gewalzt und getrocknet sind. Es gibt auch Haushaltsmaschinen, mit denen man selber Dinkelflocken herstellen kann. – Die Körner werden am Vortag mit Wasser befeuchtet, zum Trocknen auf ein Leinentuch ausgelegt und anderntags dann gepresst. Die Flocken sehen zwar etwas weniger schön aus, enthalten aber den vollen Nährwert des ganzen Getreidekornes.

Cornflakes
Dinkelcornflakes sind ein guter Ersatz für Kartoffelchips und eignen sich zum Knabbern zwischendurch und als Bereicherung auf dem Fruchtmüesli.


Dinkelgoldnüssli
Sehr beliebt, nicht nur von Kindern, sind die Goldnüssli. Dinkel wird gepufft und dann in einem ausgeklügelten Verfahren mit Honig überzogen. Achten sie darauf, dass sie immer ein Paket Dinkelnüssli im Vorrat haben! So ist für Ihren Besuch stets eine Ueberraschung bereit!

Vollwertmüesli
Auch das Vollwertmüesli ist ideal zusammengesetzt. Es eignet sich vor allem als Beigabe zur Rohkosttorte, zu Bircher- und Fruchtmüesli.

Dinkelkaffee
Wer ganz auf Dinkelkost umgestellt hat, der trinkt auch gerne den Dinkelkaffee. Anfänglich mag es eine Ueberwindung sein. Denken wir aber an die Vorzüge des Dinkelkaffees, so bleibt man sicher dabei. Vor allem Rheumatiker möchten ihn nicht mehr missen.


Dinkelbier
Neu und für viele wohl noch unbekannt ist das Dinkelbier. Dinkelbier tut gut, Dinkelbier schmeckt gut!




Dank der grossen Vielfalt der Dinkelprodukte kann in der Küche viel Abwechslung in die Menüs gebracht werden. Das Dinkelhabermus zum Frühstück bildet eine bodenständige Grundlage für den ganzen Tag. Durch das warme Habermus wird der ganze Organismus von Kopf bis Fuss von einem Wärmegefühl überströmt, so dass man nicht mehr an kalten Füssen leiden muss. Und zum Habermus den Dinkelkaffee!


Am Mittag kommt als erstes ein warmes Gericht, wohl eine Suppe, auf den Tisch. Sie kann gebunden sein oder klar; gebunden mit Dinkelmehl (Zentrofanmehl), Griess, Flocken oder Grütze, klar, mit Körner-, Klöschen-, Bisquits-, Teigwareneinlagen.

Unerschöpflich sind die Möglichkeiten für das Hauptgericht. Vor allem attraktiv sind Speisen aus Kernotto und Dinkelgrütze. Wer einmal ein gutes Grundrezept entdeckt hat, kann dasselbe mit etwas Phantasie, der Jahreszeit angepasst, entsprechend ändern. Gemüse und Kräuter helfen dabei.

Zum Nachtessen darf das Dinkelbrot nicht fehlen! Gross sind die Möglichkeiten, Dinkelbrot auf immer neue Art herzustellen. Variieren können die Form der Brote, die verwendete Mehlart, die Gewürze, die Kräuter und sonstige Beigaben. Zu den Gewürzen: Probieren Sie es mal mit Galgant, Kubebenpulver, Bertram, Koriander, Fenchel oder Kümmel. Oder bereichern Sie das Brot mit Küchenkräutern! Besonders geeignet dazu sind Petersillie, Majoran und Basilikum. Beigaben wie Datteln, Sultaninen, Mandeln, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, Mohn-, Sesam- oder Flohsamen geben dem Brot eine besondere Note. Je nach Zusammensetzung des Brotes wird die Beilage gewählt, z.B.Käse (am besten ein Hartkäse, dazu Kümmel)

  • Quark Natur, mit Kräuter oder Früchten angereichert
  • Fleisch und dazu Sonnenblumenkernenbrot


Auch Nachspeisen kann man mit Dinkelprodukten abwechslungsreich zubereiten, z.B.

  • Müesli mit Flocken, Goldnüssli
  • Fruchtsalat mit Körnern, Grütze, Flocken
  • Cremes mit Schrot, Mehl
  • Puddinge mit Griess, Flocken oder Mehl
  • Gebäck mit verschiedenem Mehl und Schrot


Guten Appettit

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